Erwachsen werden und Abschied

Erwachsenwerden bedeutet für mich, dass man begreift und akzeptiert, dass die Zeit zusammen spätestens mit dem Tod endet. Das muss aber nicht negativer sein als es wirklich ist. Erwachsenwerden bedeutet für mich auch, die Sicht auf den Abschied zu verändern. Ein Abschied muss nicht alleine traurig sein, wenn man beginnt nicht nur die Zeit zu sehen, die man nach dem Abschied getrennt ist, sondern auch die gemeinsame Zeit davor.

 

Ich sage nicht, man soll sich nicht ein Stück des eigenen inneren Kindes bewahren. Ich sage nur, dass das Erwachsenwerden hilft, Trost zu spenden und sich auch der guten Momente zu erinnern, da man beginnt mehr als nur einen Aspekt einer Sache zu sehen.

Wenn man natürlich die Zeit vor dem Abschied nicht genutzt hat um auch erfreuliche Momente zu haben, an die man sich beim Abschied erinnern kann, dann hat man was falsch gemacht.

Da ergibt “Carpe Diem” dann schon einen Sinn als Lebensweisheit

 

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Über fuddel

1989 das Licht der Welt erblickt. Vielseitig interessiert, desorientiert und desillusioniert.
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